Ich packe meinen Koffer…

… und nehme mit:

Gastgeschenke
Abschiedsbuch
Reisetagebuch
Geschenke von Freunden
(Camping-)Kissen
(Camping-)Handtuch
Sonnenbrille
Taschenlampe
Taschenmesser
(Stoff-)Beutel
Portmonee
Taschentücher

Papierkram
Reisepass
Certificate of Eligibility
Boarding Pass
Bargeld
Visa Karte
Student ID Karte
Versicherungskarte
(Flughafenpläne)

Elektronik
Laptop + Ladekabel + Maus + externe Festplatte + Hülle
Kamera + Ladegerät + 2X Akku + SD-Karte
Bluetooth Box + Ladekabel
Handy + Ladekabel
Powerbank + Ladekabel
4X Adapter
Kopfhörer

Klamotten
Wanderschuhe
Chucks
Flip Flops
Turnschuhe
Unterhosen
Socken
Bhs
Hosen (Lange-, Kurze-, Sport-, Feinstrumpfhosen)
Kleider und Röcke
T-Shirts
Pullis
Bikinis
Cap
Schlafanzüge
Schal, Mütze, Handschuhe
Jacken (Dünne-, Regenjacke)
Gürtel

Schulzeug
Federtasche
Stifte (Blei-, Bunt-, Filzstifte, Kulis)
Schere, Kleber, Anspitzer, Radiergummi
Taschenrechner
Schloss (fürs Schließfach)
(Schul-)Rucksack

Kulturbeutel
Zahnbürste
Zahnpasta
Zahnseide
Bodylotion
Deo
Shampoo
Pflegelippenstift
Ibuprofen (+Beipackzettel)
Slipeinlagen
Binden
Nagelschere
Nagelfeile
Schmuck
Make Up

Ich habe in meinen Wanderrucksack (Fjallraven Kajka 55 W) als Gepäckstück (23 kg) und meinen (Schul-)Rucksack (Dakine 27L Backpack) als Handgepäck (8 kg) genommen.

Abschiedsbuch

Mein Abschiedsbuch ist fertig!

Vorderseite

Vorderseite

Rückseite

Rückseite

Erste Seite

Erste Seite



Inhalt:


mit Zitaten gestaltete Seite

Einführungstext
– Ort und Zeitraum
– Erklärung des Abschiedsbuches
– Erreichbarkeit
– Zitat und Verabschiedung
Inhaltsverzeichnis
– Name
– Seite
– E-Mail Adresse
– Skypename
Playlist
Seite mit Unterschriften

Bewerbungsgespräch (PPP)

Am 31.10.17 hatte ich mein Bewerbungsgespräch mit Give vom PPP. Mit mir waren noch vier andere in meinem Alter, zwei Jungs und zwei Mädchen dabei. Es gab drei Prüfer/*innen, von denen einer ein Returnee (also ein ehemaliger Austauschschüler) war. Wir haben in der Eingangshalle des Gebäudes gewartet, bis uns ein Prüfer abgeholt und noch einmal die Grundlagen erklärt hat.
Als wir in dem Raum angekommen sind, sollten wir uns erst einmal auf Englisch selber vorstellen und dabei zum Beispiel den Name, Alter, Schule, Hobbys/Interessen und warum man ein Auslandsjahr machen möchte, einbringen. Danach wurden jedem noch ein paar Fragen auf Englisch gestellt (wie: Warum möchtest du unbedingt in die USA? Oder warst du schon einmal in einem englischsprachigem Land, und wenn ja, wo und wie fandest du es?) Generell wurde man ein bisschen in ein Gespräch verwickelt, wahrscheinlich auch um zu schauen wie gut man sich verständigen kann.
Dann musste jede/*r auf Deutsch einen kurzen (3-4 min.) Vortrag zu einem aktuellen gesellschaftlichen, kulturellen oder politischen Thema halten, den wir zu Hause vorbereitet hatten. Nach jedem Referat konnten Fragen gestellt werden und es wurde über die Themen diskutiert.
Dann wurden wir in einen anderen Raum gebracht, wo wir kurz einen förmlichen Fragebogen zu Krankheiten und so ausfüllen mussten. Dort waren wir alleine und konnten uns auch unterhalten.
Wir mussten außerdem einen Englischtest über Grammatik und Rechtschreibung machen und einen Fragebogen (auf Englisch) beantworten. Es gab Fragen über das (Amerikanische und Deutsche) Schul- und Regierungssystem, aber auch wie man Probleme löst.
Während alle gearbeitet haben wurde immer eine/*r für ein Einzelgespräch zu den Prüfern gerufen und dem wurden dann Fragen gestellt. Zum Beispiel gab es politische Fragen (wie: Welche Parteien sitzen im Bundestag?), aber manchmal kamen auch banale Fragen (wie: Was machst du heute noch?). Danach konnte man noch Fragen an den Returnee stellen.
Das ganze hat so ca. 3 Stunden gedauert und ich war froh als ich es hinter mir hatte.

Dann hieß es warten.
Am 6. Dezember 2017 kam dann leider die Absage.

Hier sind noch ein paar Tipps wie ihr euch besser vorbereiten könnt:

Englische Vorstellung
– Name
– Alter
– Schule
– Hobbys/Interessen
– Grund für ein Auslandsjahr

3-4 min. Referat
– aktuell
– kontrovers
– gesellschaftliches, kulturelles oder politisches Thema

Diskussionsrunde

– sich einbringen
– Fragen stellen

Englischer Fragebogen
– deutsches und amerikanisches Schul- und Regierungssystem (auch auf Englisch) kennen

Englischtest
– multiple-choice Aufgaben
– Grammatik und Rechtschreibung

Einzelgespräch
– politisch informiert sein
– Fragen an Returnee haben

Selbstdarstellung

Die Bewerbung ist erfolgreich abgeschickt und jetzt heißt es abwarten.
Zwei Wochen hatte ich für die ganze Bewerbung Zeit. Bewerbungsbogen ausfüllen, Selbstdarstellung schreiben, Schulgutachten schreiben lassen und Zeugnisse kopieren.

Hier habe ich einmal 10 Tipps für eine, wie ich finde gelungene Selbstdarstellung zusammengestellt:

1. Fang früh genug an, sonst wird es am Ende knapp mit dem Abschicken.

2.Lass dir etwas einfallen, das dich besonders macht, sei kreativ.

3. Schreibe nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig (schau dir den gegebenen Platz an, meistens sind ein bis zwei Seiten gut).

4.
Guck dir genau an, was sie von dir wollen und mach dir als erstes vielleicht ein paar Notizen, was du alles in deiner Selbstdarstellung haben möchtest (die Anforderungen bei mir waren: Persönlichkeit, Interessen/Hobbys, Stärken, Schwächen und Motivation).

5. Überlege dir eine Struktur (wie fängt der Text an und wie soll er enden?).

6. Schreibe auch Schwächen auf, dann wirkst du reflektiert. Erwähne natürlich auch, dass du dich bessern möchtest.

7. Sei ehrlich, spätestens im Bewerbungsgespräch wird auffallen, wenn du gelogen hast oder deine Eltern dir die Selbstdarstellung geschrieben haben.

8.
Vor allem beim PPP ist wichtig, dass du auf das Thema Politik zu sprechen kommst und lass dir auch sonst etwas besonderes als Grund für dein Auslandsjahr einfallen.

9. Schreibe nicht zu verschachtelte Sätze, bei den man am Ende gar nicht mehr durchblickt. Versuche auch nicht zu „gehoben“ zu schreiben, sondern eher umgangssprachlicher/„normaler“, dann kommst du sympathischer rüber.

10. Lass deine Selbstdarstellung noch einmal von jemanden anderen lesen und nehme Verbesserungsvorschläge an.

Dies sind jetzt nur ein Paar persönliche Tipps, die mir sehr geholfen haben.

I live in a dream

Ich kam von einem anstrengenden Tag in der Schule nach Hause, war schlecht gelaunt und wollte eigentlich nur noch ins Bett. Als ich die Tür aufschloss, lag auf dem Küchentisch, kaum zu übersehen, ein dicker DIN-A4 Briefumschlag , der an mich adressiert war. Ich hatte schon eine leise Ahnung was da drin sein könnte, und meine Vermutung bestätigte sich sofort als ich das Logo von Give auf dem Umschlag sah. Aufgeregt riss ich den Brief auf und da hatte ich auch schon die Bewerbungsunterlagen vom Parlamentarischen Patenschafts-Programm in der Hand.
Voller Freude und Aufregung machte ich mich gleich an die Arbeit. Ich las mir die Zettel immer wieder durch, um auch garantiert nichts falsch zu machen und fing an die Bewerbung zu schreiben.